Behandlung von Hörsturz in Wuppertal (Ohrinfarkt)

Ein plötzlicher, vollständiger oder teilweiser Hörverlust auf einem Ohr wird als Hörsturz bezeichnet. Die frühe Behandlung mit hyperbarer Sauerstofftherapie in Kombination mit einer medikamentösen Therapie (z.B. Cortison, Rhelogika) bietet eine gute Heilungsprognose. Ein akuter Hörsturz kann in seiner Ausprägung stark variieren und mitunter von Ohrgeräuschen (Tinnitus) begleitet sein. Charakteristische Auslöser und Ursachen für einen Hörsturz lassen sich bislang nicht ausmachen, sodass die Diagnose Hörsturz meist durch Ausschlussverfahren gestellt wird.

Vermutet wird allerdings ein Zusammenhang mit mangelnder Durchblutung von Blutgefäßen, Autoimmunerkrankungen sowie Virusinfektionen als auch Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Stress, Rauchen oder Stoffwechselstörungen. Gekennzeichnet ist ein Hörsturz durch diese Symptome:

  • Plötzlicher Hörverlust (meist auf einem Ohr)
  • Dumpfes Druckgefühl im Ohr („Watte im Ohr“)
  • Tinnitus (Klingeln, Summen oder Pfeifen im Ohr)
  • Schwindelgefühle
  • Doppeltonhören
  • Lärmempfindlichkeit
  • Akustische Rückkopplung beim Berühren der Ohrmuschel

Nach Möglichkeit sollte eine HBO-Therapie innerhalb der ersten zwei Wochen nach Verlust des Gehörs eingeleitet werden, spätestens jedoch innerhalb der ersten drei Monate. So stehen die Chancen auf eine schnelle und vollständige Genesung am besten.

Haben Sie Veränderungen beim Hören vernommen oder besitzen den Verdacht, dass sie einen Hörsturz erlitten haben? Dann zögern Sie nicht lange und nehmen rasch Kontakt mit ihrem HNO-Arzt und unserer Praxis für hyperbare Sauerstofftherapie in NRW auf. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite.

Hörsturz (Ohrinfarkt)
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