Gestörte Knochenbruchheilung (Pseudarthrose) und tiefgehende Weichteilschäden

Heilt eine Knochenfraktur nicht in der üblichen Zeit aus, so spricht man von einer verzögerten bzw. gestörten Knochenbruchheilung. Während bei einer verzögerten Knochenbruchheilung die äußeren Umstände wie Lokalisation, Frakturtyp und das Alter des Patienten eine Rollen spielen, zeichnet sich eine gestörte Knochenbruchheilung durch ursächliche Faktoren wie

aus. Zurückzuführen sind diese auf eine gestörte Knochenregeneration, die eine Falschbeweglichkeit im Frakturbereich auslöst und mit Schwellungen und Rötungen einhergeht. Letztere sind von einer Infektion kaum zu unterscheiden, weshalb gerade zu Beginn eine klare Abgrenzung schwer ist und deshalb klärende Untersuchungen erfordert. Liegt eine gestörte Knochenbruchheilung vor, droht unter Umständen die Entwicklung einer sogenannten Pseudarthrose. Darunter wird das vollkommene Ausbleiben der Knochenbruchheilung verstanden, wodurch ein Falschgelenk entsteht, das zur Funktions- und Fehlstellungsschäden und dauerhaft anhaltenden Schmerzen führt.

Die hyperbare Sauerstofftherapie bietet die Chance, die geschädigten Knochenzellen und das betroffene Gewebe zu regenerieren. Durch die Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks im Blut können die Zellen ihre Funktion wiederaufnehmen. Kapillare und Gewebe wachsen wieder oder entstehen sogar neu. Die HBO-Therapie hilft damit nicht nur die Beschwerden zu mildern, sondern weitere für die Behandlung notwendige operative Eingriffe erst zu ermöglichen.

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema oder der Behandlung mit hyperbarer Sauerstofftherapie allgemein? Gerne stehen wir Ihnen Rede und Antwort. Sprechen Sie uns einfach an oder vereinbaren ein persönliches Beratungsgespräch unter 0202 – 262 13 10. Wir freuen uns auf Sie.