Knochenmarködem (KMÖ)

Das Knochenmarködem (KMÖ) stellt eine vermehrte Wasseransammlung im Knochen dar, die vorzugsweise im Bereich des Hüft- und Kniegelenks auftritt, seltener sind auch das Fuß- und Sprunggelenk betroffen. Die Wasseransammlung (Ödem) verursacht eine Drucksteigerung im Knochen, wodurch die Betroffenen unter heftigen, meist therapieresistenten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des betroffenen Gelenks leiden.

Charakteristisch erinnert das Knochenmarködem an Morbus Ahlbäck (Knochennekrose), weshalb eine klare Abgrenzung schwierig ist. Zwar beginnt die Knochennekrose mit ebensolchen Wassereinlagerungen, nimmt jedoch einen weitaus schwerwiegenderen Verlauf. Deshalb wird das Knochenmarködem auch als Vorbote für Morbus Ahlbäck angesehen.

Verursacht wird das Knochenmarködem (KMÖ) entweder durch:

  • Durchblutungsstörungen
  • Mechanische Überlastung
  • Knochenerkrankungen
  • Prellungen oder Mikro- und Stressfrakturen (bone bruise)
  • Arthrose
  • Rheuma
  • Tumore

Eine Sonderform bildet das KMÖ im Oberschenkelknochenbereich, das im letzten Trimester bzw. nach einer Schwangerschaft auftreten kann und auch als schwangerschaftsassoziierte Osteoporose bezeichnet wird.

Der Einsatz der hyperbaren Sauerstofftherapie bei Knochenmarködemen stützt sich darauf, dass unter optimaler Sauerstoffsättigung des Gewebes die Durchblutungsstörung wieder rückgängig gemacht und das Knochenmarködem durch die Gefäßengstellung vermindert wird. Dadurch werden Knochenzellen aktiviert, die den abgestorbenen Knochen ersetzen.

Weitere Informationen zur hyperbaren Sauerstofftherapie bei Knochenmarködem (KMÖ) erhalten Sie in unserer Praxis. Rufen Sie uns einfach unter 0202 – 262 13 10 an oder vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin. Wir freuen uns auf Sie.