Behandlung von Spätfolgen einer Strahlentherapie in Wuppertal

Das Ziel der Strahlentherapie ist möglichst alle bösartigen Tumorzellen zu erreichen und zu zerstören. Dabei kann auch gesundes, benachbartes Gewebe getroffen und geschädigt werden. Als besonders strahlenempfindlich gelten das Bindegewebe, kleine Blutgefäße sowie die Darm-und Blasenschleimhaut. Es kommt dann zur Verarmung der Blutkapillaren und Sauerstoffmangel an entzündeten und offenen Hautstellen. Das Gewebe wird nachhaltig gestört und im Bereich des Bestrahlungsgebiets kommt es zu Strahlenschäden, die oft noch Jahre nach der Behandlung auftreten, wie beispielsweise:

  • Chronischen Wunden/Problemwunden
  • Wundheilungsstörungen
  • Hautrötungen
  • Feuchten Abschuppungen
  • Schwellungen
  • Anhaltenden Rötungen
  • Schmerzen und Spannungen im Bestrahlungsbereich
  • Krankhafter Erweiterung der Hautgefäße (Teleangiektasien)
  • Krankhafter Vermehrung des Bindegewebes (Fibrose)
  • chronische Weichteil- und Knochendefekte (Osteoradionekrose bzw. Radioosteitis)

Um gegen diese Nebenwirkungen angehen zu können, braucht der Körper dringend Sauerstoff zur Regeneration und zum Abbau der Bakterien. Nach der Behandlung von Brustkrebs treten Spätfolgen einer Strahlentherapie am häufigsten auf, gefolgt von der Bestrahlung bei Prostatakrebs und Blasenkrebs. Besonders nach der Bestrahlung des Beckens können Komplikationen wie Blasenentzündungen oder Enddarmentzündungen entstehen.

Diese Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen oft stark. Als sanfte Ergänzung kann die hyperbare Sauerstofftherapie bei Spätfolgen einer Strahlentherapie eine nützliche Hilfe sein. Mit sehr guten Erfolgen können dank der Sauerstofftherapie sowohl die Wundheilung als auch der Rückgang der Entzündungen und Schmerzen verzeichnet werden. Strahlenschäden und Entzündungsherde können abheilen. Denn durch die HBO-Therapie gelangt mehr Sauerstoff ins Gewebe, sodass es besser durchblutet wird und Gefäße neu gebildet werden.

Somit können Symptome wie Problemwunden, häufiger, chronischer Durchfall oder Blut im Stuhl mit der hyperbaren Sauerstofftherapie reduziert werden und die Notwendigkeit chirurgischer Eingriffe wie der Blasenentfernung oder dem Legen eines künstlichen Darmausgangs entfällt.

Krebs ist mit Abstand eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen unserer Zeit. Obwohl die medizinische Forschung auf dem Gebiet der Krebsbehandlung schon weit fortgeschritten ist, gibt es dennoch weiterhin viele Krebspatienten, die insbesondere an den Spätfolgen einer Strahlentherapie leiden. Dieser Umstand wird sich vermutlich nie aus der Welt räumen lassen, weshalb es umso wichtiger ist mit ergänzenden Therapiemethoden die Gesundheit des Patienten und seines Körpers zu unterstützen und Lebensqualität wiederherzustellen.

Dabei möchte unsere Praxis für hyperbarere Sauerstofftherapie in Wuppertal Ihnen gerne helfen. Für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte einen Termin unter 0202 – 262 13 10. Unser freundliches Team berät Sie gern und steht jederzeit für all Ihre Fragen zur Verfügung.